Wickeln & Co.

Babypflege: Checkliste für den Windelbereich

In Sachen Reinigung und Pflege bedarf der Windelbereich besonderer Aufmerksamkeit – denn hier kommt die empfindliche Babyhaut immer wieder mit Feuchtigkeit und reizenden Substanzen aus Urin und Stuhl in Kontakt. Einer Windeldermatitis und einem wunden Po lässt sich am besten vorbeugen, wenn diese und weitere „Störfaktoren“ möglichst schnell ausgeschaltet werden.

Babypflege im Windelbereich:
Richtig wickeln, reinigen und pflegen

Die richtige Babypflege spielt im Windelbereich eine besonders wichtige Rolle. Folgende Grundregeln rund ums Wickeln helfen dabei, einer Windeldermatitis vorzubeugen:

  • Wickeln Sie Ihr Baby regelmäßig: Spätestens nach 3 bis 4 Stunden, zusätzlich sofort nach jedem Stuhlgang. Falls schon Anzeichen einer Windeldermatitis vorliegen alle 2 bis 3 Stunden wickeln.
  • Einmalwindeln verwenden, die die Feuchtigkeit mittels absorbierender Gele aufsaugen.
  • Zur Entfernung von Stuhlresten können einige Tropfen Mandelöl oder Olivenöl ins Waschwasser oder auf ein weiches Papiertuch geben werden.
  • Zur Reinigung klares Wasser verwenden.
  • Keine klassischen Seifen benutzen (sie beeinträchtigen den Säureschutzmantel der Haut).
  • Einmalwaschlappen oder weiche Waschlappen aus Baumwolle verwenden (letzterer muss nach jeder Verwendung gewaschen werden). Von vorne nach hinten waschen.
  • Bei sehr gereiztem Po ggf. die Haut mit dem Wasserstrahl im Waschbecken abbrausen.
  • Feuchttücher können vor allem bei empfindlichen Kindern Reizungen hervorrufen. Grundsätzlich sollten die verwendeten Produkte frei von Reizstoffen (z. B. Alkohol oder Duftstoffe) sein.
  • Bei wunden und geröteten Babypopos: Mitosyl® N Salbe dünn und ausreichend flächendeckend auf die betroffenen Hautstellen auftragen.
  • Der Po sollte völlig trocken sein, bevor die frische Windel angelegt wird – mit einem weichen Handtuch vorsichtig trocken tupfen und die Hautfalten nicht vergessen.
  • „Luftbaden“: Lassen Sie Ihr Baby tagsüber immer wieder für einige Minuten ohne Windel strampeln – der Luftkontakt tut der Haut besonders gut.

Gut zu wissen: Auch saure oder scharfe Speisen sowie reizende Inhaltsstoffe in Reinigungs- und Pflegeprodukten können die Entwicklung von Hautentzündungen begünstigen.


Das feucht-warme Milieu in der Windel bietet einen idealen Nährboden für Pilze und Bakterien. Ist die Haut zusätzlich gereizt und entzündet, haben Krankheitserreger besonders leichtes Spiel. Um einer Infektion entgegenzuwirken ist daher eine frühzeitige Behandlung der Hautentzündungen wichtig, damit sich die empfindliche Babyhaut schnell wieder erholt.